Weswegen sind wir so versessen auf Dramen? Auch wenn es uns wirklich gut geht und davon können wir in der westlichen Welt zum Großteil ausgehen, sind wir fast schon darauf versessen unser eigenes Drama zu inszenieren. Hingegen Menschen die viel durchmachen mussten eher dazu neigen das Gute wirklich wert zu schätzen.

Warum also Drama. Es führt zu nichts. Es bringt uns keine eigentliche Erkenntnis. Es belastet uns nur. Und was noch schlimmer ist: wir stellen es selbst in unseren Köpfen her. Es kommt nicht von aussen. Es kommt aus uns selbst heraus. Wir können genauso gut beschließen ein Stück zur Seite zu treten und  das Drama nicht zu konstruieren.

Warum also Drama? Um uns zu rechtfertigen. Um vermeintliche Gründe für ein von uns gezeigtes Verhalten zu finden? Warum nicht die Realität so nehmen wie sie gerade ist. So können wir lernen. Gestalten. Vorwärts gehen.

Die Nabelschau des Dramas bringt uns nicht weiter. Es ist nur der innere Schweinehund der nicht aus seiner Komfortzone heraus will. Der uns einreden will wie schlecht es uns doch geht. Und das wir allen Grund haben uns nicht zu bewegen.

Das Problem dabei ist, dass unser Leben nicht auf uns wartet. Es zieht an uns vorüber. Als Angebot. Zum Greifen nah. Während wir uns mit unseren Dramen beschäftigen.

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